Karen Sokoll, LL.M.

Tel.: +49 30 7009 4910

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Frau Sokoll ist im Berliner Büro unserer Kanzlei tätig und Mitglied der Practice Group „IT, IP and Media“. Sie berät in Fragen des Medienrechts und des E-Commerce mit einem besonderen Schwerpunkt auf regulatorischen Fragen.
Ihre Tätigkeit umfasst vor allem die Beratung im Rundfunk- und Datenschutzrecht, zu Fragen der Werbung und des Jugendschutzes, sowie die rechtliche Vertretung in Medienrechtsstreitigkeiten. Frau Sokoll hat zu Rechtsfragen des privaten und des öffentlich-rechtlichen Rundfunks Vorträge gehalten und publiziert, u. a. zum Drei-Stufen-Test für öffentlich-rechtliche Onlineangebote, zum Medienkonzentrationsrecht und zum Beihilferecht.

Frau Sokoll war für einige Jahre die juristische Referentin und stellvertretende Geschäftsstellenleiterin der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK). Dort war sie mit sämtlichen Zulassungsverfahren und Übernahmevorhaben bei bundesweit tätigen Fernsehsendern bzw. deren Muttergesellschaften befasst.

Anschließend war sie bei einer internationalen Wirtschaftsrechtskanzlei im Bereich Medien, Kommunikation und Technologie tätig. Sie ist Senior Referentin Mitarbeiterdatenschutz im Konzern der Deutschen Bahn AG.

Lebenslauf

Lebenslauf


Beruflicher Lebenslauf


1998-1999 Rechtsanwältin, Kanzlei Dierks & Bohle
1999 – 2006 Juristische Referentin und (seit 2001) stellvertretende Geschäftsstellenleiterin der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK)
2007 – 2010 Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Medien-, Kartellrecht, Telekommunikation, E-Commerce und Datenschutz bei Linklaters LLP, seit Mai 2008 im Medienteam gewechselt zu Olswang LLP
seit Februar 2011 Senior Referentin Mitarbeiterdatenschutz Grundsätze bei der DB Mobility and Logistics AG
seit März 2011 Rechtsanwältin bei der HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH

Ausbildung


1987-1993 Studium der Rechtswissenschaften, Philosophie und Geschichte an der Freien Universität Berlin und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Brsg.
1993-1995 Referendariat im Bezirk des OLG Hamm, u. a. beim DeutschlandRadio Köln und in der Landesvertretung Nordrhein-Westfalen Brüssel
1996-1997 Studium zum Master of Laws in Intellectual Property, Queen Mary and Westfield College, Universität London

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Rundfunkrecht
  • Datenschutz
  • Verfassungs- und Verwaltungsrecht
  • Urheberrecht
  • Äußerungsrecht

Publikationen

  • Reinhold Kopp/Karen Sokoll: Wearables am Arbeitsplatz - Einfallstore für Alltagsüberwachung? in: NZA, Heft 22/2015, S. 1352 ff.

  • „Medienkonzentrationsrecht in anderen Ländern – Reformbestrebungen in Australien“, in: Fünfter Konzentrationsbericht der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK), 2015

  • „Staatsfreiheit der Medien“, in: Neue Juristische Wochenschrift (NJW-aktuell), Heft 1-2/2014, 14

  • „Der Staat als Akteur im medialen Kommunikationsprozess“. Veranstaltungsbericht, in: Neue Juristische Wochenschrift (NJW-aktuell), Heft 24/2010, 16 f.

  • „Rahmenbedingungen für die Durchführung des Drei-Stufen-Tests. Gutachten erstellt für den Rundfunkrat des Westdeutschen Rundfunks“; Institut für Rundfunkökonomie, Heft 252, Köln 2009 (zusammen mit Manfred Kops und Viola Bensinger)

  • „Der neue Drei-Stufen-Test für Telemedienangebote öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalten“, in: Neue Juristische Wochenschrift (NJW) 13/2009, 885 ff.

  • „Der verfassungsrechtliche Rahmen für ein neues Medienkonzentrationsrecht“, in: Medien Kurzanalysen, hrsg. von der Stabsabteilung der Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin 2009

  • dto., in: Eumann/Stadelmaier (Hg.) „Media-Governance und Medienregulierung. Plädoyers für ein neues Zusammenwirken von Regulierung und Selbstregulierung“, Berlin 2009, S. 95 ff.

  • „Der verfahrensrechtliche Rahmen des Drei-Stufen-Tests“, in: promedia 5/2009, S. 35 f.

  • „Die EU-Vorgaben für kommerzielle Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Umsetzung und Konsequenzen. Analyse und Workshopbericht“, Institut für Rundfunkökonomie, Heft 234, Köln 2007 (zusammen mit Viola Bensinger)

  • „Der große Humboldt-Ratgeber Internetrecht“, München 2005 (zusammen mit S. Ricke [Hg.] u.a.) sowie bereits: 1. Aufl: „Ratgeber Online-Recht. Rechtliche Aspekte der Unternehmenspräsenz im Internet“, München 1998 (zusammen mit S. Ricke [Hg.] u.a.).

  • Fachübersetzungen ins Englische, u. a.: Peter Lerche, „Ambivalences in the Fixing of Broadcasting Fees in Germany“, EBOR 2 (2001), p. 703 et seq.

  • Rezension: Hoeren u.a. (Hg.), „Rechtsfragen der digitalen Signatur“, in: Die BG 7/2000, S. 421

  • „Mutterschutz im Krankenhaus“ (zusammen mit Th. Bohle), in: „Krankenhaus und Recht“ 5/98, S. 11 ff.

Berlin

HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Joachimsthaler Straße 12 / Kurfürstendamm
10719 Berlin
Deutschland
  Standort Details

Sprachkenntnisse: Deutsch, Englisch, Französisch

Kompetenz Gruppen:
IT, IP und Medienrecht